Datenbank Funkzelleninformationssystem

Jeder anstädndig paranoide Mensch weis vermutet es ja schon seit Jahren: die Behörden können einen immer und überall Orten – wenn man sein Handy dabei hat. Es aber so offen zu präsentieren und als Allheilmethode in der Vermisstensuche ein zu setzen – das schockiert dann doch.

In der „Datenbank Funkzelleninformationssystem“ kombinider t Bayern Funkzellen-Informationen wie genauer Standort, Reichweiten., Funkwellungausbreitungseigenschaften etc. mit GPS und wenn ich das richtig Verstanden habe auch manuellen Mess- bzw. Erfahrunswerten. Damit wird die Ortung sehr genau. Zwar kann das zur Menschenrettung durchaus praktisch sein – doch die Behörden dürfen das ohne richtlerliche Genehmigung verwenden. Wenn ich Zustimmen würde – wie das bei der Steiger-Stiftung möglich ist – wäre das ja auch OK. Doch so, ganz ohne Genehmigungsverfahren und vrstl. ohne Nachvollziehbarkeit wer da wann wen geortet hat… nein Danke.

Die ILST München (Feuerwehr, Rettungsdienst – „Integrierte Leitstelle“) verwendet das System nicht mal – wenn, dann müssten die das doch zu erst bekommen. Wer 112 wählt darf ruhig geortet werden. Aber nicht wer ganz normal sein Handy dabei hat!

Ich werde mich da mal schlauer machen, auch wenn das wieder Zeitaufwändig wird. In jeden Fall will ich, dass eine Ortungsmaßnnahme einer richtlerlichen Prüfung unterliegt. Alternativ nur bei Haftbehefehl oder vorheriger Zustimmung (für Notfälle wie das die Steiger-Stiftung macht) .

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