UK: scare tactics

Ab und an führen mich meine Geschäftsreisen auch auf die Insel – UK. So gern fliege ich da nicht mehr hin, in den Big-Brother-State der seine Bürger rund um die Uhr überwacht und, was für mich von Bedeutung ist, die Herausgabe von Passwörtern mit 2 Jahren präventiv-Gefängnis erpresst. Deshalb nehme ich meist am gleichen Tag wieder einen Flug zurück…

Es bleibt also auch viel Zeit zum lesen, einen sehr interessanten Artikel fand ich im „The Independent“. Ein Leser regte sich über einen Artikel der letzten Tage auf und versucht auf zu klären:

‚Dirty Bomb‘

What is the purpose of publishing a non-storyregarding Jacqui Smith and her department’s view that there „could be“ an increased thread to the UKfrom terrorists (report, 24 March) ?

There is clearly a benefit to the goverment of keeping the public frightened, to enable ministers deploy yet more invasive technologies and laws. Notably, use of the term „dirty bomb“ is certain to generate more fear than such a device would warrant, given that casulaties from one would likely result more from mass panic than from any direct physical consequences of the relatively small amount of radiactive material it would contain.

With nothing beyond a report stating that the detonation of a dirty bomb is“more realistic than it may have been in the recent past“, I fail to see how this constitutes the news. Need there be a report every time the threat „may“ have changed? Even if it lessens?

(Chris Lockie, London N3)

Es amüsiert mich immer noch, wie eine solche Gesellschaft ab und an doch mal einen Bezug zur Realität erkennen lässt 😉 Frei und kurz in Deutsch wieder gegeben: der Leser schreibt darüber, dass die britische Regierung mit Hilfe der dauernden Terror-Warnungen ihr Volk unter Kontrolle hält.

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