Gegen den Strom – die Wiederendeckung meiner politischen Aggression

Beim stöbern in meinen Musik-Archiven habe ich eine Band wieder entdeckt die, mit einigem Abstand betrachtet, mit einigen Liedern meine persönlich Entwicklung durchaus beeinflusst haben. Da ich diese bei kommenden Demos mal spielen will, möchte ich sie hier auch vorstellen.

Sie stammen aus der Feder von Such a Surge. Die Kombo hat sich mittlerweile leider aufgelöst. Viele ihrer Lieder sind politisch oder gesellschaftskritisch – und genau deshalb sind diese mir wieder aufgefallen. Besonders hervorheben möchte ich „Schatten“ und „Gegen den Strom“ – beide auch passend in der derzeitigen Stimmung gegen Überwachung und aufstrebende Zensur.

Hier erstmal „Schatten„:

Der aggressive Text ruft dazu auf, endlich seine Meinung kund zu tun und damit über seinen „Schatten“ zu springen. „Rüttelt Euch wach, es wird nichts mehr verpennt, der Kampf geht weiter“ skandiert der Sänger und zielt damit auf die schweigenden Massen. „Ich will fliegen wie ein Vogel, gegen den Wind. Ich will schreien bis ihr mich hört, wie ein böses Kind (…)“ und „Freiheit, Freiheit“ sind zugleich Vorwurf als auch Aufruf an alle, endlich mal was zu tun.

Gegen den Strom“ beginnt gleich mit einem üblen Vorwurf: „Deine Verlogenheit, deine Bequemlichtkeit bin ich langsam leid (…)“. „Keiner schnallt, was in diesem Land passiert – lang genug war ich schockiert, jetzt bin ich motiviert (…) denn in diesem unsrem Land ist es Zeit für den Widerstand, steh ein für deine Freiheit (…)“

Beide Lieder motivieren mich irgendwie aufs neue, weiterhin aktiv zu bleiben 🙂

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