Google Wave: unbrauchbares Tool

Seit einiger Zeit gibt es quasi eine „Wave-Hysterie“. Viele auch meiner Kontakte meinen, Wave würde ihnen viele Probleme einfacher machen und die Zusammenarbeit im Web revolutionieren.

Deshalb habe ich mich vor einem Monat mal einladen lassen, damit ich mir davon mal ein Bild machen kann. Ein wenig gespielt habe ich dann doch mit dem Tool – und was offenbar funktionieren soll tut auch. Zuletzt habe ich mit ein paar Leuten versucht einen Text gemeinschaftlich zu erarbeiten.

Genau da aber hat das Tool – obwohl doch so heiß beschworen – seine Schwäche. Zum einen muss erstmal jeder einen Wave-Account haben, um den Text überhaupt zu sehen. Ich würde es einsehen, wenn man nur mit Anmeldung bearbeiten kann. Aber lesen muss doch auch so gehen? Nunja, zum zweiten ist die Bearbeitung im Vergleich zu etherpad, wiki etc. komplizierter und umständlicher. Klickt man auf den Wave-Text, meint dieses Tool eine Box erstellen zu müssen mit meinen Kommentaren drin. Das mag zwar Lustig sein, bringt mir aber nix. Ich will den Text verändern. Findet man dann mal raus wie das geht, sieht man noch nichmal auf den ersten Blick, wer was verändert hat. Geschweige denn eine schnelle Historie-Funktion zu haben.

Insgesamt sehe ich den Vorteil von google Wave nicht. Wiki, etherpad, pastebin etc. machen das besser. Oder habe ich die „Killerapplikation“ hinter wave noch nicht verstanden?

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2 Antworten auf Google Wave: unbrauchbares Tool

  1. klml sagt:

    > Oder habe ich die “Killerapplikation” hinter wave noch nicht verstanden?

    es ist bunt, man hat avatare, und kann flashgeblinke noch einfacher einschrauben ..;)

  2. Hmmm hilft auch net weiter, brauch immer noch stichpunkte für den text, was den drin stehen soll. 😉