Asus Tinker Board – kurzes review

Um möglichst energiesparend einen OpenVPN Server zu betreiben, wollte ich einen Raspberry2 mit dem Asus Tinker Board tauschen. Zumindest von den Specs her hatte ich gehofft, dass der verbaute Rockchip RK3288 die AES-Befehlssatzerweiterung hat. Dies sollte sich durch openssl und damit auch von OpenVPN zur Steigerung des Durchsatzes nutzen lassen.

Kurz gesagt: Asus hat es verpasst, dem Kernel diese Funktion einzubauen. Damit ist die OpenVPN-Performance wegen dem schnelleren SOC und Gb-LAN etwas besser. Aber eben nicht entscheidend. Dann gibt es das Gerücht, dass die Produktion des Boards schon eingestellt ist – womit ich die Chance, dass es wesentliche Updates geben wird als gering einschätze.

Positiv zu erwähnen ist noch, dass Asus den „interactive“ CPUfreq-Govenor eingebaut hat. Das Scaling von 160mhz bis 1,8ghz geht damit über viele Stufen unbemerkt und schnell vonstatten. Weitere Details über das Board findet ihr in unzähligen anderen Reviews, daher verzichte ich auf weitere Details.

Und jetzt: die 60eur hole ich mir wieder. Zurück an Distributor!

 

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