Beauftragsungsnotstand bei den Piraten

Im Bundesvorstand gibt es so etwas schon lange – im LV Bayern fangen wir derzeit ohne wirkliches Nachdenken darüber gerade an: Beauftragungen per Vorstandsbeschlüsse.

Ziel ist es einem Piraten eine spezielle Aufgabe oder Bereich zu übertragen in dem er/sie dann weitestgehend selbsttätig auf ein (hoffentlich) definiertes Ziel hinarbeitet. Ausgeschlossenen scheinen Budgetverwortung bzw. direkte Verwaltung von Geldern. Beauftragungen sind dabei nach gängiger Überzeugung nur für die Amtszeit des beschließenden Vorstandes gültig.

Aber: warum brauchen wir diese Vorgehensweise überhaupt? Ich dachte wir sind eine „Mitmachpartei“ ? Klar funktioniert das super und ich bin den Beauftragten auch sehr dankbar für ihre super Arbeit. Gleichzeitig beobachte ich aber immer mehr wie „Basispiraten“ und sogar Vorstände dazu neigen sich zurück zu lehnen und die Arbeit anderen zu überlassen. Verstärken Beauftragungen diese Entwicklung?

Spätestens wenn dann Piraten meinen sie könnten nichts tun, weil sie ja keine Beauftragung hätten … dann reiße ich dieses Beauftragungen im LV BY wieder ab 😉 Wie sagte ein Pirat mal so schön … JEDER HAT PIRATENSUPERKRÄFTE! Dafür braucht man keine Beauftragung.

Wer macht der Macht. Im doppelten Sinne: wer in einem System eine Aufgabe übernimmt, wird automatisch die Macht von der Gruppe erhalten weiter zu machen – wenn es gute Arbeit ist. Beauftragungen schützen nicht vorm scheitern – also: auf gehts 🙂

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2 Antworten auf Beauftragsungsnotstand bei den Piraten